Was macht ein Mentor?

 

 

 

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Ein Mentor denkt und fühlt sich zunächst einmal in seinen Partner ein, um sie oder ihn in der jeweiligen Lebenssituationen möglichst frei von irgendwelchen Vorurteilen zu verstehen und auch die vorhandenen Emotionen nachvollziehen zu können. Voraussetzung hierfür ist ein beidseitiges Interesse an dem Aufbau eines Mentorenverhältnisses und die Bereitschaft, über sich selbst - die Interessen, Wünsche, Leidenschaften, ... - zu reden. Das alles kann freundschaftlich bei einem Spaziergang oder in einer Cafébar stattfinden.

In weiteren Schritten kann man dann mit einem Mentor in gleichermaßen freundschaftlichen Gesprächen alle interessierenden Fragen an das Leben, auch belastende Einflüsse oder Hemmnisse, ev. Unsicherheiten und Befürchtungen besprechen und klären. Und man kann gemeinsam konstruktiv nach Verbesserungen und Lösungen suchen. (Der Unterschied zur einsamen Grübelei über ein Problem liegt darin, dass ein Mentor weiß, wie man in der Suche konstruktiv vorgehen und so auch zu Ergebnissen kommen kann).

Im Weiteren begleitet ein Mentor seinen Partner bei neuen Schritten und Entwicklungen. Der Klient muss nicht mehr alle Verantwortung alleine tragen. Der Mentor hat immer ein freundlich-wachsames Auge auf Veränderungen.

Außerdem kann ein Mentor manchmal zaubern, ... aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

 

Charmides-Schriftzug