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Das Anliegen und das Angebot, beruflich jemandes Mentor zu sein, ist mit einer
hohen Verantwortung verbunden. Wodurch glaube ich, dieser Verantwortung
gerecht werden zu können?
Die sichere Basis, auf der ich stehe und von der aus ich mich sicher bewegen kann, ist neben der eigenen beruflichen und privaten Lebenserfahrung die Philosophie (Dialogik) und die dialogische Pädagogik (Maieutik) des Sokrates und des Platon, die ich weitestgehend verinnerlicht habe. Durch sie ist es mir möglich, Gedanken im Dialog zu prüfen und gemeinsam neue Gedanken in meinem Gegenüber zu entwickeln. Hinzu kommt psychologisches Wissen und Erfahrungen, die mich auch irrationale Hemmnisse oder Schwierigkeiten nachvollziehen und verstehen lassen. Nicht zuletzt arbeite ich mittlerweile seit über 10 als philosophisch-psychologischer Berater und Coach mit Jugendlichen und Erwachsenen. Der Hauptgrund dafür, dass ich es wage mich als Mentor anzubieten ist der, dass es mir auch nicht vergönnt war, ein ruhiges, beschauliches (ev. langweiliges) Leben ohne Probleme zu führen, sondern dass es auch in meinem Leben zahlreiche hohe Höhen und tiefe Tiefen gab, in und aus denen ich sehr viel über mich, den Menschen und die Welt lernen konnte. Dieses Wissen und diese Erfahrungen möchte ich gerne nützlich werden lassen, indem ich sie weitergebe und teile.
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