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Der Name und Begriff "Mentor" ist der frühen Antike entlehnt: Mentor war ein Freund des
Odysseus, der dessen Sohn Telemach während Odysseus Abwesenheit (seinen
Irrfahrten) beriet und
vertrauensvoll begleitete.
"Charmides" ist der Name eines hoffnungsvollen jungen Griechen, der durch den Philosophen Sokrates im Sinne eines "Mentors" unterstützt und gefördert wird. (vgl. Platons Dialog "Charmides"). Das Thema dieser Gespräche ist vorrangig die Selbsterkenntnis. Der recht neue Begriff "Mentoring" bezeichnet die Beziehung zwischen einem Mentor seinem Klienten / Partner / Schüler ... . Eigentlich mag ich das Wort Mentoring und die Rollenbezeichnungen Mentor und Mentee (= der Klient) nicht. Sie erscheinen mir zu technisch für ein so vielschichtiges und persönliches Förderverhältnis. Aber die Begriffe scheinen sich eingebürgert zu haben; Mentorschaft, Mentor-Begleitung oder Mentor-Beziehung und Klient, Partner, Schüler, etc. klingt auch nicht gerade flüssig und trifft die Sache auch nicht besser... ![]() |